Qualitätssicherung

HYPONA-Futter erfüllen neben den gesetzlichen Vorschriften auch die Anforderungen an eine gute Verfahrenspraxis und berücksichtigen wichtige Nachhaltigkeitskriterien.

 Qualitätsauszeichnungen

  • Gute Verfahrenspraxis

    Der Feed Production Standard © (SFPS) legt die grundsätzlichen Anforderungen an eine gute Verfahrenspraxis fest für Betriebe, die Vormischungen, Ausgangsprodukte oder Mischfutter produzieren, befördern, lagern oder in Verkehr bringen. Die Anwendung des SFPS basiert auf dem HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points) und soll die Sicherheit und die Qualität von Futtermitteln sowie die Rückverfolgbarkeit gewährleisten.

    Unternehmen, die den SFPS anwenden, garantieren, dass sie Futtermittel in Verkehr bringen, die:

    • den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, von einwandfreier Qualität sind und nicht durch ungeeignete, hygienische Bedingungen oder Verpackungen beeinträchtigt werden;
    • sich zur vorgesehenen Verwendung eignen und bei vorschriftsgemässer Verwendung keine unannehmbaren Nebenwirkungen haben;
    • die Umwelt durch deren Produktion, Beförderung, Lagerung und deren Anwendung nicht unnötig belasten.

     

    Die Produzenten müssen dazu die Unternehmensprozesse entsprechend definieren und einhalten sowie die notwendigen Aufzeichnungen zu Dokumentation und Überwachung der korrekten Umsetzung der Anforderungen nachführen.

    Liste der Unternehmen

     

  • Rückverfolgbarkeit

    Alle Futter aus unseren Mischfutterwerken erfüllen die gesetzlichen Vorschriften (FMB, FMBV, TSV, VTNP). Sie werden nach den neuesten Erkenntnissen der Tierernährung formuliert und mit den modernsten Technologien hergestellt.

    Alle UFA-Futter sind frei von GVO-deklarationspflichtigen Ausgangsprodukten, Tiermehlen wie Fleisch, Knochen oder Fleischknochenmehl und frei von Extraktionsfetten.

    Diese Garantie gilt ohne Ausnahme für alle UFA-Futter ab Mischfutterwerken der UFA AG.

    Dank unserem QMS-System nach ISO 9001:2008 (Rohwaren, Fabrikation, Endprodukte, EDV-Fabrikationsdokumentation, Rückstellmuster) können wir den Warenfluss jederzeit nachvollziehen und rückverfolgen.

    Zertifikat ISO 9001

  • UFA-Betriebslabor

    Im UFA-Betriebslabor in Herzogenbuchsee und in den übers Land verteilten Getreidezentren werden alle Rohwarenanlieferungen vor dem Ablad nach modernsten Analysenmethoden getestet. Ausschlaggebend sind die Vorgaben des schweizerischen Futtermittelbuches. Für alle Rohstoffe bestehen sogenannte Spezifikationen, welche die jeweiligen Kontroll- und Analysekriterien vorgeben.

    Die Eingangskontrolle ist produktespezifisch sehr vielfältig und reicht von einer einfachen Feuchte-Bestimmung bis hin zur nasschemischen Analyse von Rohnährstoffen (Protein, Fett etc.) sowie auch Mykotoxin-Bestimmungen. Für Analysen, die nicht selbst durchgeführt werden, unterhalten wir eine enge Partnerschaft mit anderen Laboratorien (z.B. UFAG Laboratorien AG in Sursee).

    Ein definierter Teil der Rohwaren Analytik wird im Labor vor dem Ablad der Rohwaren durchgeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass eine spezifische Einlagerung beziehungsweise ein gelenkter Einsatz jedes Rohwarenpostens garantiert werden kann. Der damit erreichte hohe Qualitätsstandard und die Futtermittelsicherheit der UFA-Futter rechtfertigten den erhöhten Kontrollaufwand mehrfach.

  • Nachhaltige Soja

    Bei der Verarbeitung von Sojabohnen fällt rund 20 % Öl (Lebensmittel) und 80 % Schrot (Futtermittel) an. Das Nebenprodukt Sojaschrot wird über das Tierfutter zu Lebensmitteln veredelt. Die UFA AG ist Mitglied des "Netzwerks nachhaltige Soja" und hat dazu folgendes Statement abgegeben:

    «Wir, die UFA AG, unterstützen die Ziele vom Schweizer Netzwerk für nachhaltig produzierte Soja, indem wir unsere Sojalieferanten auffordern, primär Sojaprodukte zu liefern, welche den Standards des "Netzwerks nachhaltige Soja» entsprechen.

    Soja Netzwerk

    Basler Kriterien

    Seit 2004 unterstützt fenaco-GOF, der Zulieferer der UFA, das Projekt von WWF und Coop, die sogenannten "Basler Kriterien" für einen verantwortungsbewussten Sojaanbau. Dem Import von verantwortungsvoll produziertem und entsprechend zertifiziertem Sojaschrot wird der Vorzug gegeben.

    Die Basler Kriterien sind in einem 40-seitigen Papier umschrieben und unter folgendem Link erhältlich. Sie regeln und kontrollieren im Wesentlichen folgende Punkte:

    • Einhaltung der geltenden Gesetze.
    • Erhaltung der Boden- und Wasserqualität durch Anwendung geeigneter Anbaumethoden wie Fruchtfolge und integrierte Produktion.
    • Kein Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut.
    • Keine Umwandlung von Primärvegetation (z. B. Urwald).
    • Existenzsichernde Löhne, gerechte Arbeitsbedingungen (u. a. Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit)
    • Lückenlose Rückverfolgbarkeit.

    Donau-Soja

    Zusammenarbeit mit Coop

    In Zusammenarbeit mit UFA/fenaco nutzt Coop die Initiative Donau Soja zur Förderung von Soja aus Europa. Der Anbau von GVO-freier Qualitätssoja in der Donauregion (Kroatien, Serbien, Ungarn und Rumänien) soll forciert werden - als Basis für eine qualitativ hochwertige, herkunftsgesicherte Futterproduktion und als wichtiger Beitrag für eine verbesserte europäische Eiweissversorgung.

    Donau Soja

  • Zertifiziertes Bio-Futter

    Der Warenfluss für Bio-Futter muss nachweislich von jenem für konventionelle Futter getrennt werden. Deshalb wird die gesamte Produktion der Bio-Futter im Werk Hofmatt in Herzogenbuchsee gebündelt. Die Bio-Futterproduktion der UFA wird regelmässig durch die bio.inspecta kontrolliert und zertifiziert.

    Bio-Futter

    Knospe-Zertifikat

  • Energieeffizienz

    Um den Energieverbrauch zu minimieren und die Umwelt zu schonen, passt die UFA ihre Futterwerke laufend an die neuesten technologischen Erkenntnisse an.

    Effiziente Energienutzung durch Wärmekraftkopplung

    Durch die Ausnutzung der gespeicherten Energie auf verschiedenen Temperaturstufen und auch zur Erzeugung von Strom, der hochwertigsten Energieform, wird das Heizöl rund dreimal besser genutzt als bei reiner Dampferzeugung. Diese sogenannte "Wärmekraftkopplung" (WKK) wird technisch definiert als "exergetischer Wirkungsgrad".

    Nutzung der Kompressorenabwärme

    Anstatt die Wärme aus den Luftkompressoren als Abluft in die Umwelt zu blasen, wird diese konsequent genutzt, um beispielsweise das Kesselspeisewasser vorzu­wärmen oder um Heissluftwärmetauscher anstelle von Dampf damit zu betreiben. Zusammen mit weiteren Massnahmen konnte die UFA so 351 Mwh Wärmeenergie oder rund 518t Dampf und 84 Mwh Strom einsparen.

  • Klimaschutz

    Die UFA verfügt über ein umfassendes Energiemanagement, das von der Einsparung mit einer Treppenhaus-Beleuchtungssteuerung (5Mwh/a) bis zur Schliessung ganzer Werke (10.5 Gwh/a) reicht. Damit geben die UFA-Werke pro Jahr rund 2500t weniger CO2 in die Umwelt ab. Dank der gezielten Reduktion von Emissionen ist die UFA von der CO2-Abgabe auf Brennstoffen befreit und darf das CO2-Label führen.