KANNE Ferment-Getreide® Pulver ist ein Milchsäure-Gärungsprodukt, das hilft, das Säuren-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Basis ist ein Vollkornbrot aus kontrolliert biologischem Weizen, Roggen und Hafer, das Brot wird mit natürlichem Sauerteig hergestellt. Dieses Vollkornbrot wird dann über patentierte Gärungsverfahren einer Spontangärung unterzogen. Dabei gehen unter Bildung von D- und L-Lactat (in gleichen Anteilen) lebenswichtige Elektrolyte, Spurenelemente und Vitamine in die flüssige Phase über, wobei die Milchsäure eine besondere Stellung einnimmt.
Die Milchsäure, welche im KANNE Ferment-Getreide® Pulver enthalten ist, beseitigt Stoffwechselstörungen, aktiviert den Stoffwechsel, hemmt Fäulnisbildung im Darm, unterstützt die Verdauung, fördert die Futterverwertung und stärkt die Lebensfunktionen.
HYPONA 797 Fibra Power sowie HYPONA 790 MCR enthalten KANNE Ferment-Getreide® . Helfen Sie Ihrem Pferd, seinen guten Gesundheitszustand zu erhalten.
Der gesamte Nährstoffbedarf des Pferdes setzt sich zusammen aus dem Erhaltungsbedarf und dem Leistungsbedarf. Der Erhaltungsbedarf wiederum hängt vom Körpergewicht ab und sichert die grundlegenden Körperfunktionen wie Verdauung oder Temperaturregelung. Der Leistungsbedarf deckt den zusätzlichen Bedarf für Muskelarbeit, Wachstum oder Milchleistung der Stute. Je mehr ein Pferd beschäftigt wird, desto höher ist auch der Leistungsbedarf.
Bei hoher Belastung mehr Energie
Der gesamte Nährstoffbedarf eines 600 kg schweren Pferdes beträgt bei mittlerer Belastung ca. 500 g verdauliches Protein und 100 g MJ verdauliche Energie je Pferd und Tag. Dies entspricht 5 bis 7 kg Heu von mittlerer Qualität und 4 bis 5 kg HYPONA 788 Kombifutter.
Bei grosser Belastung steigt der Bedarf an verdaulicher Energie und Protein um 10 bis 30 %. Besonders stark nimmt der Salzbedarf zu. Wenn Pferde kräftig schwitzen, verdoppelt sich der Salzbedarf gegenüber mittlerer Belastung. Der Kalzium- und Phosphorbedarf bleibt hingegen auch bei grosser Belastung weitgehend konstant.
Ab dem 8. Monat Futter steigern
In den ersten sieben Monaten der Trächtigkeit dürfen Stuten nicht überfüttert werden. Das Fohlen wächst im Mutterleib so langsam, dass die Stute nach Erhaltungsbedarf gefüttert werden kann. Ab dem 8. Trächtigkeits-monat wird die Kraftfuttermenge gesteigert und auf ein proteinreicheres Mischfutter wie HYPONA 786 Zucht-stutenfutter gewechselt.
Zuchtstutenfutter langsam steigern
Nach der Geburt des Fohlens setzt die Milchproduktion nicht sofort in voller Höhe ein, sondern nimmt allmählich zu. Entsprechend wird die Kraftfuttermenge nach dem Abfohlen langsam um 250 g pro Tag gesteigert. Bis das Fohlen 3 Monate alt ist, steigt die Milchmenge der Stute stetig bis 18 Liter pro Tag an.
Fohlenfutter einsetzen
Ab dem 10. Lebenstag empfiehlt sich Fohlenfutter wie z.B. HYPONA 783 zur freien Verfügung. Ein spezielles Fohlenfutter enthält leicht verdauliches Protein und die richtigen Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen.
Biotin und Zink fördern Hufbildung
Biotin und Zink sind als Wirkstoffe an der gesunden Hornbildung beteiligt. Eine entsprechende Versorgung be-wirkt eine Verbesserung der Elastizität der Hornzellen, die am Kronrand des Hufes täglich neu gebildet werden. Am einfachsten mischt man dazu ein entsprechendes Pulver mit Biotin und Zink wie HYPONA Hoof-Plus unter das Futter.
Hufrehe hat viele Ursachen
Hufrehe ist eine Entzündung der Huflederhaut und hat viele Ursachen. Häufig spielen Fütterungsfehler eine Rolle. Nimmt das Pferd beispielsweise übermässig Kohlenhydrate auf, kann es im Dickdarm zum Absterben der Bakterien kommen. Die freigesetzten Giftstoffe gelangen über die Blutbahn in den Huf. Was viele Pferdehalter nicht wissen: Nicht nur übermässig Kraftfutter, auch Gras kann hohe Zuckergehalte aufweisen. Weiden Pferde in jungem Gras mit vielen intensiven Futterpflanzen wie englisches Raigras, kann es zu einer Überversorgung mit Zucker kommen.
Zur gezielten Problemlösung…
Pferde sind anspruchsvolle Tiere. Zur Unterstützung der Verdauung werden deshalb vermehrt auch strukturierte Ergänzungsfutter wie etwa HYPONA 791 Wellness eingesetzt. Spezielle Komponenten wie Apfeltrester, Leinsamen und Johannisbrot unterstützen die Verdauung. Pro Pferd und Tag empfiehlt sich 1 bis 2 kg solcher Futter. Die entsprechende Menge Kraftfutter kann um diese Menge reduziert werden.
Andere Problemlöser sind HYPONA Aglio-Plus mit Knoblauch um Fliegen abzuhalten oder HYPONA Hoof-Plus zur Unterstützung des Hufwachstums. Lesen Sie in jedem Fall die Einsatzempfehlung durch; nicht in jedem Fall ist mehr auch besser!
..oder zum Verwöhnen
Auch beim Pferd ist die Nahrungsaufnahme nicht nur Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen. Zur Belohnung des Pferdes darf es auch ruhig einmal etwas zum Verwöhnen sein. Dazu gibt es heute eine breite Palette an Belohnungswürfeln, welche auch Ihr Pferd schätzt.
Fettlösliche Vitamine beachten
Die fettlöslichen Vitamine A, D und E sind im Raufutter nur in geringer Konzentration vorhanden. Sie müssen deshalb immer über Kraft- oder Mineralfutter ergänzt werden. Die fettlöslichen Vitamine können im Körperfett über längere Zeit gespeichert werden, um zeitweilige Mangelsituationen auszugleichen. Im Gegensatz dazu sind die wasserlöslichen Vitamine wie B und C nicht speicherbar. Diese werden im Darm durch Mikroorganismen gebildet und können vom Pferd aufgenommen werden.
Salzversorgung nicht vergessen
Schwitzen Pferde, verlieren sie neben Flüssigkeit auch viel Salz. Pferde müssen deshalb in der Boxe immer Zugang zu einem Salzleckstein haben, um nach einem langen Ausritt wieder genügend Salz aufnehmen zu können.
Schleimstoffe unterstützen Darm
HYPONA 899 Mash wird mit heissem Wasser aufbereitet. Nach gutem Umrühren lässt man die Mischung abkühlen und verfüttert sie noch handwarm an das Pferd. In Verbindung mit dem heissen Wasser werden wertvolle Schleimstoffe gebildet, welche die Darmtätigkeit unterstützen. Häufig enthält Mash auch Kleie, welche in Verbindung mit Wasser leicht abführend wirkt. Mineralstoffe und Kräuter vervollständigen die gute Wirkung von Mash. Wichtig: Wer anstelle von Mash nur Leinsamen verfüttert, darf diese nicht unbehandelt verabreichen. Leinsamen müssen gedämpft oder extrudiert werden, damit im Pferddarm keine Blausäure gebildet wird.
Zweimal pro Woche füttern
Die Zufütterung von Mash empfiehlt sich 1 bis 2 Mal pro Woche. Am meisten profitiert Ihr Pferd, wenn es nach der Fütterung noch 5- 6 Stunden ruhen kann. Mash ist eine Wohltat die nicht viel kostet und jedem Pferd gut tut. Besonders jetzt, in der kühleren Jahreszeit.
Vorsicht Frühlingsweide
Auf der Weide nimmt das Pferd kontinuierlich Futter auf, was die Verdauung weniger belastet. Die Kehrseite sind die stark schwankenden Nährstoffgehalte von Weidegras. 1 kg Frischsubstanz von jungem Frühlingsgras hat vor dem Rispenschieben rund 20 g verdauliches Protein, 2 MJ verdauliche Energie und 39 g Rohfaser. Der gleiche Bestand enthält am Ende der Blüte 16 g Protein, 2.3 MJ Energie, dafür 75 g Rohfaser. Entsprechend muss die Weidezeit in jungem Frühlingsgras beschränkt werden.
Was heisst gutes Pferdeheu?
Oft wird Pferden spät geschnittenes, so genanntes Ökoheu, verfüttert. Ökoheu ist vom Gehalt her gut für Pferde geeignet. Je nach Wetterbedingen ist es aber stark mit Pilzen befallen. Eine gute Alternative ist etwas gehaltvolleres Heu, vermischt mit gutem Futterstroh. Dann stimmen Gehalt, Struktur und Qualität.
Hafer am besten flockiert
Hafer ist das Pferdegetreide schlechthin. Das Haferkorn ist von einer festen Spelze umschlossen, weshalb der Rohfasergehalt höher, der Energiegehalt aber tiefer ist als bei Gerste oder Mais. Die Verdaulichkeit von unbehandeltem Hafer liegt nur bei 80 %. Flockiert wie in HYPONA 788 ist er wertvoller und zu 98 % verdaulich. Gewissen Pferden steigt der Hafer allerdings in den Kopf. Hier ist ein haferfreies Futter wie HYPONA 788-2 angezeigt.
Gerste, die Energiequelle
Gerste liefert mehr Energie als Hafer und muss ebenfalls geschrotet oder noch besser flockiert werden. Getreide haben den Nachteil, dass das Kalzium-Phosphor-Verhältnis ungünstig ist. Für Pferde wäre das ideale Verhältnis 2:1. Deshalb muss bei reinen Heu/Getreiderationen unbedingt Mineralstoff wie z.B. HYPONA 895 zugefüttert werden.

Futtervolumen beachten
Bei einem 500 kg schweren Pferd ist rund 10 kg Futter, in Trockensubstanz gerechnet, angebracht. Davon sollen mindestens 5 kg in Form von Raufutter in der Ration sein. Kraftfutter soll nicht mehr als 0.5 kg pro 100 kg Gewicht und Mahlzeit ausmachen. Das ideale Kalzium/Phosphor-Verhältnis liegt bei 2:1 und das Eiweiss/Energie-Verhältnis 5:1. Unabhängig von der Nährstoffdichte muss das Pferd Futter bis zur Sättigung erhalten.
Kontinuierliche Futteraufnahme
Mindestens so wichtig wie eine ausgewogene Ration ist die richtige Fütterungstechnik. Pferd brauchen viele, kleine Futtereinheiten. Das heisst praktisch mindestens 3 Rationen pro Tag füttern. Zur besseren Sättigung und Einspeichelung muss immer zuerst das Raufutter und ca. ¾ Stunden später das Kraftfutter gefüttert werden.
Auf dem Vormarsch
Es gibt zahlreiche Pflanzen, welche für Pferde giftig sind. Darunter fallen beispielsweise Tollkirsche, roter Fingerhut, Eibe, Kirschlorbeer oder Rainfarn. Aber auch einige beliebte Gartenpflanzen wie Rhododendron, Goldregen oder Buchs. Oft sind die Folgen nicht unmittelbar erkennbar weil sich das Gift in der Leber aufbaut. Giftpflanzen sind im Vormarsch, sei es durch Modeerscheinungen im Gartenbau oder durch die Extensivierung der Landwirtschaft.
Augen auf beim Heukauf
Beim Ausreiten sieht man immer woran das Pferd gerade knabbert. Sofern man die Giftpflanzen kennt, kann grösserer Schaden problemlos vermieden werden. Schwieriger ist es beim Füttern im Stall. Giftpflanzen wie z. B. Herbstzeitlosen werden im Heuhaufen oder in der Siloballe leicht übersehen. Und Pferde fressen bestimmte Giftpflanzen wie das Jakobskreuzkraut in getrockneter Form, welches sie frisch auf der Weide meiden. Leider sind die giftigen Alkaloide auch in getrockneter Form wirksam.